Aktuelles zur Abschlussprüfung Winter 2020

Für den 05. und 06.11.2020 ist der schriftliche Teil der Abschlussprüfung Winter 2020 anberaumt.

Die derzeit steigende Zahl der Infektionen mit COVID19 sowie die drohenden Kontaktbeschränkungen und weiteren Einschränkungen des öffentlichen Lebens führen zu vermehrten Rückfragen, ob der schriftliche Teil der Prüfung wie geplant durchgeführt werden kann. Wir möchten Ihnen daher auf diesem Weg aktuelle Informationen zur Prüfungsdurchführung zukommen lassen.

Unser momentaner Stand der Planung sieht vor, die Prüfung wie angekündigt durchzuführen. Die Situation ist tagesaktuell zu überprüfen. Sollte es bis zum Zeitpunkt der Prüfungsdurchführung eine Verschärfung der Situation oder von Maßnahmen geben, wäre auch die Möglichkeit der Prüfungsdurchführung ggf. neu zu bewerten. Wir werden die aktuelle Sachlage immer hier veröffentlichen.

Weiterhin gilt, dass ein Teilnahmeverbot besteht, wenn innerhalb der letzten 14 Tage vor dem Prüfungstermin

  • Sie selbst positiv auf COVID19 getestet wurden;
  • sich bei Ihnen Symptome für COVID19 (Atemwegsbeschwerden, Husten, Fieber etc.) zeigen/gezeigt haben;
  • Sie sich in einem ausländischen Risikogebiet entsprechend aktueller Festlegung des Robert-Koch-Instituts aufgehalten haben;
  • Sie Kontakt zu einer Person hatten, die positiv auf COVID19 getestet wurde oder typische Symptome zeigt.

Durch einen negativen COVID19-Test können die vorgenannten Teilnahmeverbote aufgehoben werden. Es besteht außerdem ein Teilnahmeverbot, wenn für Sie zum Prüfungszeitpunkt eine behördliche Quarantäne angeordnet ist.

Sofern Sie aufgrund der COVID19-Pandemie nicht an der Prüfung teilnehmen möchten, so können Sie gem. § 19 Abs. 1 der Prüfungsordnung ihren Rücktritt von der Prüfung erklären.

Ein Rücktritt von der Prüfung muss gegenüber der Steuerberaterkammer nicht begründet werden und kommt insbesondere dann in Betracht, wenn

  • Sie sich aufgrund des Ausfalls des Berufsschulunterrichts und etwaiger Vorbereitungskurse nicht ausreichend auf die Prüfung vorbereitet fühlen,
  • Ihnen die Prüfungsvorbereitung beispielsweise aufgrund der Betreuung der eigenen Kinder nicht in ausreichendem Maße möglich war,
  • Sie das Risiko einer Infektion bei der schriftlichen Prüfung als zu hoch einschätzen, oder
  • Sie selbst erkrankt waren oder sich aufgrund der Erkrankung einer dritten Person in Quarantäne befanden und sich hierdurch nicht auf die Prüfung vorbereiten konnten.

Sollten Sie Ihren Rücktritt bereits im Vorfeld der schriftlichen Prüfung erklären wollen, nutzen Sie hierzu bitte das folgende Formular:

Rücktrittserklärung

Wenn Sie von Ihrem Recht auf Rücktritt von der Prüfung Gebrauch machen, endet Ihr Ausbildungs- bzw. Umschulungsverhältnis zum vertraglich vereinbarten Datum. Ein Anspruch auf Verlängerung bis zur nächsten Abschlussprüfung besteht nicht. Einvernehmliche Anträge auf Verlängerung werden von der Kammer jedoch eingetragen.

Sollte keine Verlängerung stattfinden, können Sie dennoch die Zulassung zu einer späteren Abschlussprüfung beantragen, sofern die vertraglich vereinbarte Ausbildungs- oder Umschulungszeit abgeleistet wurde. 

In allen Fällen erhalten Sie von der Kammer eine schriftliche Bestätigung Ihres Rücktritts sowie zu gegebener Zeit die Anmeldeunterlagen für die nächste Abschlussprüfung.

Sofern für Sie kein Teilnahmeverbot besteht und Sie weder Ihren Rücktritt erklärt haben, noch aus wichtigem Grund kurzfristig an der Teilnahme gehindert sind, so besteht grundsätzlich Teilnahmepflicht.

Wir wissen um die coronabedingten Unannehmlichkeiten und die damit einhergehende persönliche Verunsicherung. Es ist bedauerlich, dass Ihre Prüfung in die Zeit dieser Pandemie fällt. Trotz allem wünschen wir Ihnen viel Erfolg beim Ablegen der Prüfung und hoffen, Sie mit unserem Sicherheits- und Hygienekonzept sowie auch mit dieser Information bestmöglich begleiten zu können. 

Sollten sich Rückfragen ergeben, stehen wir Ihnen gerne zur Verfügung.

 

Stand: 28.10.2020, 10:05 Uhr